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8 Der fünfte Schritt: Neue Wege gehen

Wie in Kapitel fünf beschrieben, hat eine klitzekleine Korrektur Ihrer Gesichtsmuskeln, Mundwinkel nach oben, zur Folge, dass Sie sich besser fühlen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die geistige Leistungsfähigkeit durch einen schnellen Spaziergang gesteigert werden kann.

Zwei Testgruppen von jeweils fünfzehn Personen mussten dreihundert ganz einfache Rechenaufgaben lösen z.B. 8 + 9, 14 + 3, 5 x 2. Die Zeit der einzelnen Teilnehmer wurde gestoppt. Dann wurden die Probanden zu einem einstündigen Spaziergang geschickt. Die erste Gruppe sollte normal gehen, die zweite etwas schneller als mit ihrer normalen Ganggeschwindigkeit. Dann wurde der Test mit anderen ebenso einfachen Rechenaufgaben wiederholt. Das Ergebnis war beeindruckend. Während die erste Gruppe die neuen Aufgaben in etwa der gleichen Zeit löste wie beim ersten Test, lösten alle Mitglieder der zweiten Gruppe die Rechenaufgaben wesentlich schneller.

Zusammengefasst: schneller gehen = schneller denken

In einem weiteren Test (es mussten Holzklötzchen einzeln von der einen Tischseite auf die andere gelegt werden) wurde bewiesen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit allein dadurch gesteigert werden kann, dass die Probanden zwischen den beiden Testreihen, einen ihnen bekannten Text mehrfach hintereinander immer schneller laut vorgelesen haben.

Zusammengefasst: schneller denken = schneller bewegen

Körper und Geist stehen in einem direkten Zusammenhang, mehr noch, der Geist beeinflusst den Körper, der Körper beeinflusst den Geist. Der physische und psychische Mensch ist ein Wesen, es gibt eine wechselseitige Wirkung.

Wesentlich ist, dass dieser Mechanismus, diese gegenseitige Wechselwirkung zu Ihren Gunsten genutzt werden kann. Jeder hat schon einmal erlebt, dass er ein Problem nicht lösen konnte, weil er geistig festgefahren war. Man sitzt und grübelt, die Gedanken treten auf der Stelle, es geht nicht weiter. Das Programm hat sich aufgehängt. Wenn Sie in solch einem Fall aufstehen und ein wenig herumlaufen, kommen die Gedanken wieder zum Fließen. Der Kopf wird klar, die Blockade löst sich, es kommt wieder Schwung ins Denken.

Zusammengefasst: durch eine kleine körperliche Aktivität ist Ihr Denken wieder in Schwung gekommen.

Stellen Sie sich bitte Ihre Wohnung vor. Egal ob Teppich, Parkett oder Fliese, wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie Ihre Laufstraßen auf dem Fußboden. Von der Eingangstür zur Garderobe, von dort in die Küche, vom Herd zur Spüle usw. Wenn Sie unter diesem Aspekt Ihre Wohnung betrachten, werden Sie mir zustimmen, dass Sie ganz nüchtern gesehen nur einen Bruchteil dieser Wohnung wirklich nutzen. In jedem Zimmer, es sind immer die gleichen Wege.

Mit Ihrem Gehirn verhält es sich ähnlich. Einige Verbindungen werden ständig genutzt, andere so gut wie nie.

Nicht anders ist es mit Ihrem Körper, es sind immer die gleichen Bewegungsabläufe, immer die gleichen Muskelgruppen werden beansprucht.

Körperlich oder geistig, alles ist Gewohnheit, eingefahren oder sogar festgefahren? Versottet? Könnte es sein, dass die Energiebahnen Ihres Körpers auch nur teilweise genutzt werden? Fließt Ihre Lebensenergie wirklich durch den gesamten Körper oder nur durch die Bereiche, die ständig genutzt werden?

Ein bösartiger Tumor ist entstanden, der Organismus soll ihn wieder abbauen, möglichst schnell. Es muss Schwung in die Sache kommen.

Was glauben Sie, welcher Mensch hat bessere Heilungschancen? Jemand, der gedanklich und körperlich immer dieselben Wege geht oder jemand, der durch seine Lebensweise körperlich und geistig flexibel ist?

Letzterer, sage ich.

Sie haben Krebs. In Ihrem Leben müssen Veränderungen stattfinden, damit es wieder flutscht. Ablagerungen, psychische wie physische, müssen abgebaut, Versottungen aufgelöst werden.

Raus aus der Gewohnheit, die eingefahrenen Wege verlassen. Andere Blickwinkel müssen her. Das Gehirn braucht neue Eindrücke, denn das Gehirn ist der Schlüssel. Wenn es in Schwung kommt, kommt automatisch der gesamte Körper in Schwung, wie oben geschrieben.

Alles ganz einfach. Fliegen Sie für einige Monate nach Hawaii, mieten Sie ein Penthouse mit Blick über Hafen, Meer und Berge. Gehen Sie abends in gute Restaurants zum Essen, kleiden Sie sich in Edelboutiquen neu ein. Fahren Sie mit einem Cabrio auf sonnigen Straßen am Meer entlang, suchen Sie sich eine ruhige Badebucht und gehen Sie mit Delfinen schwimmen. Verbringen Sie Ihre Zeit in Galerien, Kunstausstellungen oder Museen. Machen Sie Dinge, die Sie noch nie gemacht haben.

Das waren die Ratschläge für die Millionäre unter Ihnen. Nun die für alle anderen.

Im Prinzip das Gleiche. Machen Sie Dinge, die Sie noch nie gemacht haben. Sie brauchen dafür nicht zu verreisen, benötigen keine zusätzliche Zeit und nicht einen Cent. Sie müssen es einfach nur tun. Egal wie seltsam sich die folgenden Vorschläge anhören, wenden Sie sie an, ich habe damit in meiner Krebsselbsthilfegruppe super Ergebnisse erzielt.

Gehen Sie ganz wörtlich neue Wege. Fangen Sie sofort damit an!

  • Versuchen auf ganz anderen Wegen durch Ihre Wohnung zu laufen. Wenn Sie bisher immer links am Tisch vorbeigegangen sind, gehen Sie nun rechts entlang
  • Tauschen Sie Ihren Sitzplatz am Esstisch so, dass Sie in die entgegengesetzte Richtung schauen.
  • Tauschen Sie mit Ihrem Partner das Bett oder legen Sie sich andersherum hinein, die Füße dorthin, wo sonst der Kopf ist. Sollte Ihr Partner Schweißfüße haben..., lassen Sie sich was einfallen.
  • Blättern Sie Zeitschriften entgegen Ihrer Gewohnheit von vorn nach hinten oder umgekehrt durch.
  • Schauen Sie auf einem anderen Sitzplatz sitzend einen Film an, den Sie sich sonst nie ansehen würden.
  • Benutzen Sie für Routinetätigkeiten ganz bewusst die andere Hand, zum Beispiel
    o beim Betätigen des Lichtschalters
    o beim Öffnen und Schließen von Türen und Fenstern
    o wenn Sie die Post aus dem Briefkasten nehmen
    o nehmen Sie zum Essen das Besteck in die jeweils andere Hand (Achtung Verletzungs- und Kleckergefahr)
  • Gehen Sie künftig ganz bewusst auf der anderen Straßenseite
    o beim Einkaufen
    o beim Spazierengehen
    o um vom Parkplatz nach irgendwo zu kommen
  • Kaufen Sie im Supermarkt „andersherum“ ein, erst in die Haushaltswaren oder Zeitschriftenabteilung und dann zum Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie in Ihnen unbekannten Supermärkten und Geschäften ein.
  • Fahren Sie mal einen ganz anderen Weg nach Hause.
  • Parken Sie, wo Sie noch nie geparkt haben.

Verstehen Sie, was ich meine? Raus aus der Gewohnheit. Veränderungen und seien sie noch so klein, bringen Abwechslung und Schwung in Ihr Leben. Ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

Der Kopf muss mehr leisten und zieht, da Geist und Körper sich gegenseitig beeinflussen, den Körper mit. Obwohl Sie nicht einen Schritt mehr gehen als gewöhnlich, nicht einen Handschlag mehr machen, werden Sie in den ersten Tagen abends müde sein und das ist gut so. Sie leben konzentrierter, intensiver und bewusster.

Aufgabe:

Gehen Sie ab sofort täglich neue Wege.